Montag, 19. Januar 2009

Leben am Limit

Musste heute feststellen, dass ich mit dem was ich gerade versuche in der Uni zu leisten doch stark am Limit gehe. Nach 8 Stunden Uni und der Aussicht das zumindest Dienstag und Donnerstag nicht besser werden, bin ich doch am überlegen, ob ich wirklich das schaffe was ich mir vorgenommen habe. Vorallem Latein macht mir da doch sehr zu schaffen.
Aber hier sollte ich vielleicht einfach mal auf die Jahreslosung vertrauen, die heißt nämlich (passenderweise):

Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich

Anscheinend fällt mittlerweile sogar Dozenten auf dass ihre Studenten teilweise einfach überfordert sind. So saß ich heute in meiner "Mittagspause" mit meinem Salat und meiner Latein Grammatik in der Mensa, als zwei Dozenten sich zu mir an den Tisch setzen. In der Theologie kennt man sich ja und so sind meine Nachbarin und ich mit den beiden ins Gespräch gekommen. Zunächst erstmal allgemein über die Wahlen und dann über Studiengebühren zum Thema Uni. Als mich dann einer der beiden fragte wieviele Wochenstunden ich hätte und ich ihm sagte "28" konnte er das gar nicht glauben, da ja 20 das Maximum seien. Daraus ergab sich dann ein wirklich gutes Gespräch mit den beiden und am Ende meinte die eine Dozentin sogar, wir sollten ihr doch mal eine Email schreiben, mit dem was in unserem Studium gut läuft und mit dem was wir verbessern würden, damit sie dies einmal schriftlich hätten um auch etwas verändern zu können. War wirklich erstaunt, dass es Professoren an der Uni gibt, die sich wirklich um die Studenten kümmern und nicht einfach nur ihren Job machen.
So kann ich nur hoffen, dass dies nicht nur leere Worte waren, sondern auch wirklich etwas bewirken.

Leider ändert dies nichts daran, dass ich jetzt eigentlich schon wieder über Unikram sitzen sollte, aber irgendwie fehlt da doch noch die Motivation. Außerdem bin ich nach einem langen Unitag echt fertig und sehne mich nach einem Bad und einem guten Buch. Leider beides zur Zeit nicht verfügbar.

Montag, 5. Januar 2009

Tanz der Vampire

Wie angekündigt kommt hier der Bericht über mein Wochenende in Oberhausen.

Aber zunächst einmal ein kleines Rätsel
Was ist das für ein Gebäude?

So aber nun zum Wochenende. Waren zuerst mal im Centro einkaufen. Ich muss sagen, das ist mal ein Einkaufszentrum. Riesig groß und mit wunderbarer Weihnachtsdeko. Zugegeben dafür ist es ein bisschen spät, aber die wurde auch schon abgebaut.


Und abends dann das große Highlight: Tanz der Vampire. 20 Uhr gings los. Klasse Plätze direkt vor der Bühne. Es begann zunächst mit Schneeflocken auf dem Vorhang. Plötzlich sieht man einen jungen Mann, der sich suchend auf der Bühne umschaut und dann beginnt zu singen. Und damit nimmt dann auch dieses Musical seinen Lauf. Wer es nicht kennt, es geht um Vampire und um eine junge Frau, die zwischen einem Vampir und dem jungen Alfred hin und hergerissen.

Wer einen kleinen Einblick in die grandiose Musik haben möchte, dem empfehle ich auf jeden Fall mal die Ouvertüre zu hören zu finden bei Youtube... Das Musical erzeugt wirklich eine Gänsehaut. Vorallem Kevin Tarte als Graf von Krolock war ganz großes Kino.
Von meiner Seite aus kann ich nur sagen, sehr empfehlenswert.

Am nächsten Tag, habe ich noch eine wichtige Erkenntnis erlangt: Einkaufszentren sind nur solange interessant, wie die Geschäfte offen haben. Während am Samstag nachmittag gefühlte Millionen durchs Centro gewandert sind, konnte man die Besucher am Sonntag morgen an zwei Händen abzählen.

Samstag, 3. Januar 2009

Proschd ...

Neijoah heißt es bei uns zuhause jedes Jahr aufs Neue.
Das wünsch ich euch auch. Wollte mich nur mal aus meiner Winterstarre melden. Mache grade Urlaub bei Mama, unglaublich entspannend, aber leider tut man dabei nichts für die Uni und fahre heute nach Oberhausen um mir Tanz der Vampire anzuschauen. Bericht folgt.