Sonntag, 9. November 2008

Ein bisschen mehr ... Mut

Hallo zusammen.
Fehlt nicht manchmal ein bisschen Mut um auf andere Menschen zuzugehen?
Heute bin ich mit dem Zug nach Gießen gefahren. Ab Frankfurt zunächst einmal ein Stehplatz. Dann ab Friedberg. Endlich ein Sitzplatz. Aber im 4er neben mir bemerke ich ein Mädchen das weint. Ab diesem Zeitpunkt stelle ich mir die Frage, ob ich sie ansprechen soll oder nicht. Oder ihr wenigstens ein Tempo geben. Also zunächst mal in der Tasche gekramt. Irgendwo müssen diese blöden Tempos doch sein. Nach längerem Suchen dann auch gefunden. Da sitz ich nun mit meinem Päckchen Tempos in der Hand und weiß nicht so genau was ich tun soll. Einfach rüberbeugen und ihr geben, oder gleich fragen, was mit ihr los ist? Der Zug kommt meinem Zielort immer näher. Mittlerweile habe ich die Tempos wieder eingesteckt, weil ich mir dachte: Vielleicht will sie ja gar nicht darüber reden sondern einfach nur ihre Ruhe lassen. Die Durchsage "In Kürze erreichen wir Gießen. Ausstieg in Fahrtrichtung links" ertönt. Ich krame meine Tempos wieder aus der Tasche raus, vielleicht steigt sie ja auch in Gießen aus und ich kann ihr ein Tempo geben, wenn wir an der Tür stehen. Aber nichts rührt sich. Kurz bevor ich den Zug verlasse, halte ich ihr doch noch ein Tempo hin. Sie schaut mich an, lächelt kurz und sagt "Danke". Nun denke ich mir, ein bisschen mehr Mut und ich hätte ihr das Taschentuch schon früher gegeben, vielleicht hätte sie ja doch mit mir reden wollen. So stand ich nun am Bahnhof und dachte mir: Das nächste Mal ...

Donnerstag, 6. November 2008

Heute habe ich etwas Neues gelernt. Luftpiraten kapern keine Schiffe um an die Fracht zu kommen. Bis heute mittag war ich noch davon überzeugt, dass Luftpiraten auch mal ein Frachtflugzeug voller Mangos und Ananas kapern und sich dann abends über einen tropischen Obstsalat freuen. Aber dies hat sich dank wikipedia als falsch herausgestellt


Ein Luftpirat ist ein Krimineller, der sich - typischerweise im Zusammenwirken mit Komplizen - illegal die Bordgewalt verschafft, um eine Flugzeugentführung durchzuführen.


Die Abgrenzung zu Piraterie im herkömmlichen Sinne ergibt sich daraus, dass Luftpiraten kein finanzielles Interesse an der Aneignung von Gegenständen an Bord des Flugzeugs oder des Flugzeuges selbst haben. Zweck einer Flugzeugentführung ist es meist, politisch, religiös, finanziell und/oder irrational motivitierten Forderungen dadurch Nachdruck zu verleihen, dass Passagiere und das fliegende Personal als Geiseln genommen werden.

Soviel also zu meiner Mango-Ananas Theorie. Wenigstens konnte ich Sina erheitern.